Einige Winterphotos von heute 29.01.2019

Hallo,

einige Winterphotos (Schneephotos) von meinem Wohnort Kniebis, Nord- Schwarzwald, 910m ü.N.N.

Gesamtschneehöhe: 130cm

Gestern neu: 50cm

Blick aus dem Wohnzimmer auf die Terrasse (erste 2 Photos)

Anschließend beim Schneeschippen (ich bin 193cm groß)

und danach rund ums Haus

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KHB

Die 1. Dezemberhälfte 2018 und der weitere Verlauf im europäisch – atlantischen Bereich

Hallo,

die 1. Dezemberhälfte ist für den weiteren Winterverlauf im europäisch – atlantischen Bereich von großer Bedeutung. „Altmeister“ Baur hat bereits beschrieben, dass sich Westlagen im Winter wiederholen (große Erhaltungs – und Wiederholungsneigung), wenn sie im 1. Dezemberdrittel übernormal häufig auftreten . Er hat Kriterien aufgestellt und eine Regel formuliert, die den Zeitraum ab 1760 erfasst und bisher keine Ausnahme zugelassen hat.

Die Regel lautet: Wenn die Durchschnittstemperatur sowohl vom 1. – 10. als auch vom 1. – 15. Dezember in Berlin (oder Potsdam) um mehr als 2,5K über dem Regelwert liegt, wird der Winter in Mitteleuropa milder als normal. Diese Regel gilt aber nur, wenn die milde Witterung vorwiegend mit Westlagen (einschl. Südwest – und Nordwestlagen) verknüpft war. Sie gilt also nicht, wenn Südlagen vorgeherrscht haben, denn bei Südlagen gibt es keine Wiederholungsneigung (eher gibt es dann eine Verbindung des russischen Hochs mit dem atlantischen, was einen kalten Winter bzw. Hochwinter in Mitteleuropa zur Folge haben kann).

Baur hat Berlin oder Potsdam gewählt, weil diese Orte weit genug vom Meer entfernt sind und die SSTs sonst einen zu großen Einfluss hätten. Und er hat keine Station in Süddeutschland gewählt, weil bei Westlagen Süddeutschland oft unter Hochdruckeinfluss steht und eine dünne Kaltluftschicht am Boden die milde Großwetterlage nur maskiert.

Genannte Bedingungen trafen in diesem Jahr zu, im ersten Dezemberdrittel lag die Durchschnittstemperatur in Potsdam um 5,3 K über dem von Baur angegebenen Wert und vom 1. – 15. Dezember um 4,0 K darüber.

Es muss aber noch berücksichtigt werden, dass sich die Temperaturabweichungen auf den Zeitraum 1760 – 1970 beziehen (Baurschen Werte) und dass Mitteleuropa definiert ist als Durchschnitt aus De Bilt, Potsdam, Basel und Wien.

Auf den folgenden Karten werden jedoch jeweils die Abweichungen zu 1981 – 2010 dargestellt.

Zunächst die Situation in der 1. Dezemberhälfte 2018 (zum Vergleich mit den entsprechenden Dezembermonaten seit 1876):

Temperaturabweichungen:

compday

 

 

 

Bodendruckabweichungen:

compday

Geopotentialabweichungen 500hPa:

compday

 

Ich habe nun die letzten 20 Dezembermonate, in denen diese Bedingungen gegeben waren, herangezogen (ohne 2015, das nicht zur Verfügung stand und 20 ist die Höchstzahl für das Programm), um die weitere Entwicklung zu betrachten, also wie sich die Baurschen Erkenntnisse in Bodendruckabweichungen, Temperaturabweichungen und Geopotentialabweichungen der Folgemonate niederschlagen.

Zunächst die Temperaturabweichungen der Dezembermonate jener Jahre:

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Die Bodendruckabweichungen:

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Die Geopotentialabweichungen 500hPa:

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Temperaturabweichungen in den Januaren jener Jahre:

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Bodendruckabweichungen:

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Geopotentialabweichungen 500hPa

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Temperaturabweichungen in den Februarmonaten jener Jahre:

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Bodendruckabweichungen:

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Geopotentialabweichungen 500hPa:

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Temperaturabweichungen in den Märzmonaten jener Jahre:

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Bodendruckabweichungen:

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Geopotentialabweichungen 500hPa:

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Ich denke, die Karten zeigen die Dominanz von Westlagen mit übernormalen Temperaturen (auch im Vergleich zu 1981 – 2010), in verschiedenen Variationen, erst im März scheint sich eine Umstellung anzubahnen, wobei die Temperaturen in Mitteleuropa dann im Bereich des Durchschnitts 1981 – 2010 liegen.

Gruß

KHB

Klimawandel in Europa

Hallo,

als Ergänzung zu meinem Beitrag „Klimawandel“ möchte ich hier speziell die Unterschiede in Europa aufzeigen, die Unterschiede zwischen den letzten 30 bzw. 31 Jahren und den davor liegenden 30 bzw. 31, also 1987/88 bis 2017/18 mit 1956/57 bis 1986/87 vergleichen.

Ich wähle hier die Darstellung in Form der Geopotentialunterschiede auf der 500hPa – Ebene, nachdem ich im letzten Beitrag Bodendruck und Temperatur herangezogen hatte.

Januar:

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Februar:

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März:

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April:

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Mai:

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Juni:

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Juli:

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August:

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September:

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Oktober:

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November:

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Dezember:

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Jahr:

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Wie zu sehen ist, liegt Mitteleuropa in den meisten Monaten im oder nahe am Zentrum der größten Geopotentialzunahme, dies erklärt die Schneearmut und (Höhen-) Wärme der Wintermonate (und des März) und die Hitze von Mai bis August (oft sogar schon im April beginnend, ähnliche Konstellation wie im Juli). In jenem Monat liegt das Gebiet größter Geopotentialzunahme über Westrussland und ein Bereich mit Geopotentialreduzierung liegt westlich der Britischen Inseln, für Kontinentaleuropa bedeutet dies eine südliche Grundströmung feucht – heißer Luft, gewitteranfällig, auch der Oktober bietet ein ähnliches Strömungsmuster.

Eine Ausnahme bildet der September, hier gab es in den 90er Jahren einige kühle oder sehr kühle und tiefdruckbestimmte Monate, die das Geopotential sinken ließen. Aber spätestens seit dem trocken – heißen September 2016 wird auch dieser Monat auf Linie gebracht (werden).

Dieses Gesamtbild ist auch im Jahresdurchschnitt zu erkennen, eine grundsätzliche Zunahme des Geopotentials, Schwerpunkt Frankreich, Süddeutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Balkanländer, Türkei bis zum Iran, einhergehend mit höherem Bodendruck und höherer Temperatur. Keine Änderung gab es nur im Bereich Südgrönland – Island.

Gruß

KHB

Klimawandel

Hallo,

in diesem (in Europa) heißen Sommer 2018 ist in vermehrtem Maße wieder von „globaler Erwärmung“ oder „Klimawandel“ die Rede. Und in der Tat sind die Veränderungen nicht zu übersehen, wenn man die letzten 30 (oder 31) Jahre mit den davor liegenden 30 (oder 31) vergleicht, konkret den Zeitraum 1987/88 bis 2017/18 mit 1956/57 bis 1986/87. Ich möchte diese Veränderung lediglich dokumentieren, monatsweise, Jahresdurchschnitt, global, Bodendruck und Temperatur. Eine detaillierte Ursachenforschung steht mir nicht zu, da gibt es kompetentere Personen. Aber vielleicht so viel: Das Zusammenwirken anthropogener Faktoren (mehr CO2 in der Atmosphäre) mit natürlicher Klimavariabilität in einem nichtlinearen dynamischen System führt mit großer Wahrscheinlichkeit zu vorliegendem Ergebnis (wobei die Schwierigkeit wohl darin besteht, die Anteile zu quantifizieren).

Dazu Jörg Negendank, GeoForschungszentrum Potsdam auf einer Klimatagung in Potsdam, 2003:

„……..Ein in diesem Zusammenhang besonders interessantes Phänomen, das für das Auf und Ab der Temperaturen der Arktis und in den mittleren Breiten verantwortlich ist, heißt Arktische Oszillation. Dabei handelt es sich um eine großräumige dekadische Schwingung der Atmosphäre………..“ Meine Frage / Anmerkung: Gilt das auch für die Antarktische Oszillation????????????

Klaus Dethloff, Alfred – Wegener – Institut für Polar – und Meeresforschung, Bremerhaven auf derselben Tagung:

„So wie eine Trommel natürliche Schwingungsmoden hat, ist die Arktische Oszillation eine natürliche Schwingung der Atmosphäre. Wenn man die Atmosphäre anstößt, mit schwankender Sonneneinstrahlung, mit Vulkanaerosolen, die das Sonnenlicht abblocken oder mit zusätzlichen Treibhausgasen und Ozonveränderungen, reagiert sie mit den Schwingungen der Arktischen Oszillation.“ Auch hier meine Frage / Anmerkung: Gilt das auch für die Antarktische Oszillation??????????????

Januar:

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Februar:

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März:

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April:

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Mai:

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Juni:

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Juli:

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August:

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September:

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Oktober:

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November:

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Dezember:

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Jahr:

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Der Temperaturanstieg überrascht nicht, vielleicht das Ausmaß einiger Monate und einiger Regionen (insbesondere arktische und antarktische), Unterschied bis zu 9K im 30jährigen Mittel (einzelner Monate) und bis zu 4K im Jahresmittel.

Überrascht hat mich die Veränderung des Bodendrucks (am stärksten in den Wintermonaten von Nord – und Südhemisphäre), insgesamt unterscheiden sich die beiden Zeiträume fundamental, der Ausdruck „Klimawandel“ signalisiert daher in seiner implizierten „Sanftheit“ eher Verharmlosung und „globale Erwärmung“ trifft nur einen Teilaspekt. Ich denke, der Begriff „Klimaumbruch“ trägt der Radikalität und Schnelligkeit dieser Veränderung besser Rechnung und ist mit den (mehr als) 30jährigen Vergleichszeiträumen abgesichert.

Gruß

KHB

 

 

 

August 2018 aus unterschiedlicher Perspektive

Hallo,

aus der Perspektive einzelner Vormonate ergibt sich ein unterschiedliches Bild für den Prognosemonat, in diesem Fall für den August 2018. Herangezogen werden die Bodendruckanomalien des Bereichs 20°S – 90°N 0 – 360° der 11 Vormonate, Zeitraum 1949 – 2017, Prognose Canonical Correlation Analysis, Referenzperiode 1981 – 2010, Bodendruckabweichungen in hPa.

Wie zu erwarten ist, zeigt sich tendenziell ein größerer Prognosewert, umso näher man dem Zielmonat kommt. Insofern verwundert es nicht, dass die Julianomalien den größten Hinweis auf die Bodendruckabweichungen des August geben (Prognose wird nachgereicht, so bald die Juliwerte vorliegen).

In der Rankingliste der Prognosegüte für die Bodendruckabweichungen des August der Nordhemisphäre nimmt der Juli also den 1. Platz ein (Wiederholungs – und Erhaltungsneigung spielen natürlich hier eine große Rolle). An 2. Stelle folgt der April, an 3. Stelle der Juni, an 4. der Mai, an 5. der März, an 6. der Oktober, an 7. der November, an 8. der Februar, an 9. der September, an 10. der Januar, an 11. und damit letzter Stelle liegt der Dezember.

Die Bodendruckabweichungen des August 2018 werden aus Perspektive der einzelnen Vormonate also unterschiedlich berechnet, die größte Eintreffwahrscheinlichkeit ist demzufolge anhand der Julidaten zu erwarten, die 2.größte anhand der Aprildaten und die geringste Wahrscheinlichkeit kommt den Dezemberdaten zu.

Dies sieht dann so aus:

1. Platz (anhand der Julidaten, wird nachgeliefert)

2. Platz: anhand der Aprildaten:

Prognose August 2018 Bodendruck NH aus April

3. Platz (anhand der Junidaten):

Prognose August 2018 Bodendruck NH aus Juni

4. Platz (anhand der Maidaten):

Prognose August 2018 Bodendruck NH aus Mai

5. Platz (anhand der Märzdaten):

Prognose August 2018 Bodendruck NH aus März

6. Platz (anhand der Oktoberdaten):

Prognose August 2018 Bodendruck NH aus Oktober

7. Platz (anhand der Novemberdaten):

Prognose August 2018 Bodendruck NH aus November

8. Platz (aus Februardaten):

Prognose August 2018 Bodendruck NH aus Februar

9. Platz (aus Septemberdaten):

Prognose August 2018 Bodendruck NH aus Sept

10. Platz (aus Januardaten):

Prognose August 2018 Bodendruck NH aus Januar

11. Platz (aus Dezemberdaten):

Prognose August 2018 Bodendruck NH aus Dezember

Nimmt man die Monate September bis Juni als Grundlage für die Prognose, entsteht dieses Bild (aus Gründen der Rechenkapazität ist nur der Zeitraum 1994 bis 2017 möglich):

Prognose August 2018 Bodendruck NH Druck Sept.-Juni

Berücksichtigt man nur die ersten 4 der Rankingliste (siehe oben), sieht es so aus (Zeitraum 1964 bis 2017):

Prognose August 2018 Bodendruck NH Druck März-Juni

Der Zeitraum wird dann noch auf den Juli erweitert, wenn die Werte vorliegen.

Die Auswertung erfolgt dann im September.

Gruß

KHB

Mai 2018 und Folgemonate

Hallo,

interessant ist auch der Ausblick in die folgenden Monate, wenn man den Faden weiterspinnt, über den Sommer hinaus, ein Gedankenspiel mit ernstem Hintergrund, wird doch zum Beispiel die NAO des Folgewinters anhand der SSTs im Gebiet süd – und südwestlich Grönlands anhand der dortigen Mai SSTs berechnet.

Als Grundlage wähle ich also die SSTs des Mai im Bereich 20°S – 90°N 0 – 360°, das heißt, hier sind dann nicht nur die Gewässer bei Grönland, sondern der gesamteNordatlantik, Nordpazifik, die tropischen Meere und damit auch ENSO enthalten. Zeitraum 1949 – 2018. Berechnung Global Circulation Model von CPT.

Anomalien: Pa

Referenzperiode: 1981 – 2010

 

Prognose Juni 2018 NH Bodendruck Bild

Prognose Juli 2018 NH Bodendruck Bild

Prognose August 2018 NH Bodendruck Bild

Prognose September 2018 Bodendruck NH SST

Prognose Oktober 2018 Bodendruck NH Bild

Prognose November 2018 Bodendruck NH Bild

Prognose Dezember 2018 Bodendruck NH Bild

Prognose Januar 2019 Bodendruck NH Bild

Prognose Februar 2019 Bodendruck NH Bild

Prognose März 2019 Bodendruck NH Bild

Gruß

KHB

 

Mai 2018 – Methode der Prognose

Hallo,

der Mai 2018 ist nun zwar schon weit fortgeschritten, spielt aber keine Rolle, es geht um das Finden der besten Methode und da sind allerlei Versuche nötig. In allen Fällen werden lediglich die Werte des Vormonats (April) verwendet, wäre technisch auch nicht anders möglich. Die Entwicklung des Monats Mai 2018 hat für die Prognose keinerlei Einfluss oder Bedeutung.

Kriterium ist auschließlich, welche Parameter des April haben mit Bodendruck und Temperatur der Nordhemisphäre des Mai die größte Beziehung, die höchste Korrelation.  Zeitraum ist 1949 bis 2017. Herangezogen wurden einzeln: Bodendruck, Temperatur, SSTs, Geopotential 10, 20, 30, 50, 100, 200, 500 hPa – Niveau, zonaler und meridionaler Wind auf diesen Ebenen, solar flux, Eisbedeckung der NH, Schneebedeckung der NH.

Dabei zeigte es sich, dass bei der Temperatur des Monats Mai die SSTs und die Bodentemperaturen des April die besten Ergebnisse bieten.

Prognose mit der Kombination dieser 2 Parameter (Anomalie in K, bezogen auf 1981 – 2010).

Prognose Mai 2018 Temperatur NH 139+140 Bild neu

Der bisherige Mai 2018 (1.-21.):

compday

Westkanada und Alaska wurden zu kalt gerechnet, ansonsten gibt es eine gute Übereinstimmung, die Hauptzentren Nordostkanada, Westrussland und Westsibirien wurden erkannt.

Beim Bodendruck zeigt sich die größte Übereinstimmung des Monats Mai mit dem Bodendruck des April und dem zonalen Wind im 50hPa – Niveau.

Prognose mit der Kombination dieser 2 Parameter (Anomalie in Pa, bezogen auf 1981 – 2010):

Prognose Mai 2018 Bodendruck NH 198+201Bild neu

Der bisherige Mai 2018 (1. – 23.):

109

 

Auch hier ist der Bereich Alaska – Westkanada problematisch, aber die Hauptaktionszentren Südgrönland, Atlantik, Skandinavien – Westrussland, Mittelmeer, Sibirien – Mongolei wurden erkannt.

Ich werde diesen Ansatz in den Folgemonaten im Auge behalten.

Gruß

KHB