Verifikation der September 2017 – Prognose

Hallo,

Prognose für September 2017, Geopotentialanomalie 500hPa:

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Der reale September 2017:

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Im europäischen Bereich traf in etwa das Gegenteil ein. Richtig prognostiziert wurde das hohe Geopotential bei Spitzbergen sowie über Kanada.

Die Temperaturprognose für das „erweiterte Mitteleuropa“, definiert als 47.5 – 55°N 10°W – 17.5°E,  betrug 14,286°C, eingetreten ist 13,665°C, Differenz 0,621 K, Durchschnitt 1987 – 2016 beträgt 14,351°C (zur Methode „Temperaturen West – und Mitteleuropas als Folge rhythmischer Druckschwankungen über dem Nordpazifik und Nordatlantik“ vom 11. Mai 2017 bzw. „Wintertemperaturen………….“ vom 17. August 2016).

Gruß

KHB

 

Verifikation der August 2017 – Prognose

Hallo,

Prognose für August 2017, Geopot500:

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Eingetreten ist dies:

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Übereinstimmung gibt es beim tiefen Geopotential im arktischen Bereich 80 – 90°N sowie beim hohen über Nordkanada und Westgrönland sowie im Bereich des Ural. Nicht eingetroffen ist das tiefe Geopot über Mitteleuropa, vielmehr gab es eine Brücke zwischen dem hohen Geopot über dem Ostatlantik und Russland, das tiefe Geopot wurde dadurch nach Norden abgedrängt.

In meinem Beitrag „Temperaturen West – und Mitteleuropas als Folge rhythmischer Druckschwankungen über dem Nordpazifik und Nordatlantik“ vom 11. Mai 2017 bzw. „Wintertemperaturen…………..“ vom 17. August 2016 hatte ich die Methode erläutert.

Für den Juni 2017 errechnet sich nach dieser Methode für das „erweiterte Mitteleuropa“ (definiert als 47.5 – 55°N 10°W – 17.5°E) eine durchschnittliche Temperatur von 15,551°C, eingetreten ist 16,195°C.

Für den Juli lautete die Prognose 16,772°C, eingetreten ist 16,774°C und für den

August wurde 16,931°C prognostiziert, eingetreten ist 16,996°C.

Die Sommerprognose für die durchschnittliche Temperatur hatte also gelautet 16,418°C, die Realität war 16,655°C, der Sommer wurde also um 0,237 K zu kühl vorhergesagt.

Die Prognose für die NAO August 2017 lautete: -0.84, eingetreten ist -1.10

für die AO lautete die Prognose 0.120, eingetreten ist 0.150

(Erläuterungen in meinem Beitrag „NAO – AO – Temperaturprognose“ vom 11. August 2017)

Gruß

KHB

 

Verifikation der Juli 2017 – Prognose

Hallo,

in meinem Beitrag

„Temperaturen West – und Mitteleuropas als Folge rhythmischer Druckschwankungen über dem Nordpazifik und Nordatlantik (im Juli)“ vom 13. Mai 2017

habe ich für das „erweiterte“ Mitteleuropa, definiert als 47.5 – 55°N 10°W – 17.5°E,  für den Juli 2017 eine Durchschnittstemperatur von 16,772°C prognostiziert. Tatsächlich eingetreten ist eine Temperatur von 16,774°C. Eine Differenz von 0,002 K zwischen Prognose und Realität ist eigentlich relativ präzise, denke ich.

Die Prognose für den Juli 2017 anhand der Vergleichsjahre (Geopot500hPa):

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Und die Realität:

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Zwei Auffälligkeiten: das Geopotential ist im arktischen Bereich generell niedriger als erwartet, das tiefe Geopotential, das nördlich von Alaska liegen sollte, erscheint weiter südöstlich im nordostkanadischen Raum bzw. der Davisstraße. Die zonale Anordnung über dem Atlantik sowie über Eurasien wurde erkannt. Auch die Zone höheren Geopotentials zwischen Ostgrönland und Nowaja Semlja ist prognostiziert.

Graphische Gegenüberstellung von Prognose Juli 2017 und Realität:

Juli 2017 Prognose und Realität Graphik

 

MAE: 12,80

RMSE: 18,37

R²: 0.9895

Gruß

KHB

 

 

Verifikation der Juni 2017 – Prognose

Hallo,

in meinem Beitrag vom 11. Mai 2017 „Temperaturen West – und Mitteleuropas als Folge rhythmischer Druckschwankungen über dem Nordpazifik und Nordatlantik (im Juni)“ prognostizierte ich für Juni 2017 für genannten Bereich (definiert als 47.5 – 55°N 10°W – 17.5°E): Zugehörigkeit zum warmen Drittel (des Zeitraums 1987 – 2016). Die Durchschnittstemperatur des warmen Drittels beträgt 15,551°C, diesen Wert habe ich dann als Prognose verwendet. Tatsächlich eingetreten ist 16,195°C, die Abweichung beträgt also 0,644 K (kältester Juni seit 1987 war der Juni des Jahres 1991 mit 12,772°C und den wärmsten Juni gab es im Jahre 2003 mit 16,808°C). Der Juni 2017 war damit zweitwärmster Juni seit 1987.

Dies war meine Prognose für die NH (Geopotanomalie 500hPa):

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Tatsächlich eingetreten ist dies:

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Insgesamt kann man sagen, die Prognose ist eine „abgemilderte“ Form der Realität, die Realität ist markanter.

Das tiefe Geopotential im Raum Island wurde erkannt (auch die Schleppe Richtung Nordamerika), ebenso das hohe Geopotential über dem südlichen Europa. Das tiefe Geopotential über Nordwestrussland erscheint in der Prognose lediglich als neutrale Zone. Das prognostizierte hohe Geopotential über Sibirien wurde entlang der Nordküste durchbrochen. Über der Davisstraße und Grönland ist das vorhergesagte hohe Geopotential in der Realität nur rudimentär über der Hudsonbay und Spitzbergen zu finden. Die Zone neutraler Verhältnisse oder leicht negativer Geopotentialanomalien über Nordamerika ist in etwa korrekt erkannt.

Hier noch die graphische Gegenüberstellung von Prognose Juni 2017 und Realität (72 Zonen der NH):

Juni 2017 Geopot Prognose Realität

 

MAE: 13,29

RMSE: 18,68

R²: 0.9905

Gruß

KHB

Verifikation der Mai 2017 – Prognose

Hallo,

dies war die Prognose für Mai 2017:

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Tatsächlich eingetreten ist dies:

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Tiefes Geopotential bei den Aleuten, über dem Nordatlantik sowie über Nordrussland wurde richtig erkannt, wenn auch in der Realität etwas weiter westlich gelegen als prognostiziert. Das vorhergesagte tiefe Geopotential im Bereich Westpazifik / Japan trat lediglich andeutungsweise auf, dies gilt auch für den nordafrikanischen Bereich.

Hohes Geopotential herrschte erwartungsgemäß über großen Teilen des amerikanischen Kontinents sowie über Grönland und Skandinavien und auch über dem Nahen und Mittleren Osten Die Zone hohen Geopotentials über West – und Mitteleuropa fehlt, weil – wie oben gesagt – das tiefe Geopotential auf dem Atlantik etwas weiter östlich prognostiziert war.

Fazit: Zirkulation im Großen und Ganzen richtig erkannt, aber nicht im Detail.

Gruß

KHB

 

Verifikation der Dezember 2016 – Prognose

Hallo,

die Prognose für den Dezember 2016:

Bodendruck:

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Tatsächlich eingetreten:

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Die größte Übereinstimmung gab es über Nordamerika: hoher Luftdruck Aleuten und Alaska, tiefer Druck USA und nahe Hudson Bay, auch über Asien, tiefer Druck Indien, China. Die geringste Übereinstimmung gab es über Europa sowie der Arktis. Der prognostizierte hohe Druck entlang der nordrussischen Küste trat nur rudimentär auf, das Zentrum negativer Druckabweichung lag bei Südgrönland und nicht westlich der Britischen Inseln.

Prognose der Geopotanomalien 500hPa:

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Tatsächlich eingetreten:

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Übereinstimmung bzw. Nicht – Übereinstimmung entsprechend der Bodendruck – Kritik.

Prognose der Temperaturanomalie:

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Tatsächlich eingetreten:

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Recht gute Übereinstimmung Arktis, USA, insbesondere Alaska, westliches und mittleres Kanada, die Zone negativer Abweichung über Sibirien lag etwas nördlicher als prognostiziert. Für Europa wurden durchschnittliche Temperaturen vorhergesagt, tatsächlich lagen sie etwa 1 K (Mitteleuropa) bis 2 K (Nordeuropa) über dem Mittel 1981 – 2010.

Prognose der Niederschlagsanomalie:

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Tatsächlich eingetreten:

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Für Deutschland wurden durchschnittliche bis überdurchschnittliche Niederschläge vorhergesagt, jedoch wurden nur in Nordostdeutschland annähernd durchschnittliche Niederschlagsmengen erreicht, sonst war der Monat meist deutlich zu trocken.

Prognose der Stärke des stratosphärischen Polarwirbels:

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Tatsächlich eingetreten:

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Übereinstimmung besteht bei positiver Anomalie über der Arktis, jedoch nicht bei deren Ausdehnung. Auch bei der Zone negativer Abweichung besteht nur teilweise Übereinstimmung (Westkanada).

Gruß

KHB

Verifikation der November 2016 – Prognose

Hallo,

November Prognose Bodendruck:

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Tatsächlicher Bodendruck:

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Sehr gute Übereinstimmung Alaska, Nordkanada, Grönland, Tief südlich Neufundlands exakt, Frankreich, Iberische Halbinsel, Nordwestafrika, sehr exakt auch Nordindien, China. Das Aleutentief war stärker und befand sich etwas weiter östlich.

Der hohe Druck über dem westlichen Nordatlantik verband sich mit dem hohen Druck über Nordrussland, der ebenso exakt prognostiziert wurde und spaltete den tiefen Druck über GB.

Auf jeden Fall wurde der hohe Druck über Nordrussland und der tiefe Druck über Nordkanada richtig erkannt.

Prognose der Geopotentialanomalien 500hPa:

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Tatsächlich eingetreten:

compday

 

Das hohe Geopotential über Kanada und den USA wurde nicht erkannt, ansonsten siehe Bodendruck – Kritik.

Prognose der Temperaturanomalien:

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Tatsächlich eingetreten:

compday

 

USA fehlerhaft, Mittel – und Nordeuropa etwas zu mild prognostiziert, sonst gute Übereinstimmung.

Prognose der Niederschlagsanomalien:

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Tatsächlich eingetreten:

compday

Deutschland wurde als „zu trocken“ prognostiziert, müsste stimmen. Ansonsten kann sich jeder ein Bild machen.

Prognose des stratosphärischen Polarwirbels:

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Tatsächlich eingetreten:

compday

 

Sieht absolut geil aus.

Gruß

KHB