November before cold / mild Winters in Southern Europe

Hello,

you subtract the surface sea level pressure of the Novembers before the 10 mildest Decembers ( January / February months) from the Novembers before the 10 coldest Decembers ( January / February months) since 1987. You get the areas of the greatest differences between the two groups, what you can see below are the charts leading to a cold month, just the opposite leads to a mild month in Southern Europe (defined as 37.5 – 45°N 10°W – 17.5°E).

Novembers before a cold / mild December:

papiyeo0xn

Novembers before a cold / mild January:

dzdtsumppi

Novembers before a cold / mild February:

6b4jl6eexr

Yours

KHB

 

November before cold / mild Winters in Northern Europe

Hello,

you subtract the surface sea level pressure of the Novembers before the 10 mildest Decembers ( January / February months) from the Novembers before the 10 coldest Decembers (January / February months) since 1987. You get the areas of the greatest differences  between the two groups, what you can see below are the charts leading to a cold month, just the opposite leads to a mild month in Northern Europe (defined as 55 – 70°N 5°W – 32.5°E).

Novembers before a cold / mild December:

ngse3bz7f9

Novembers before a cold / mild January:

uecvpcyj0k

Novembers before a cold / mild February:

dntpewagv9

Yours

KHB

November vor kalten / milden Wintern in West – und Mitteleuropa

Hallo,

man kann die Betrachtung anstellen, welche Konstellationen im November „eher“ (nicht in jedem Fall) zu einem kalten / milden Dezember, Januar, Februar geführt haben. West – und Mitteleuropa habe ich definiert als Gebiet 47.5 – 55°N und 10°W – 15°E und ich habe mich auf die Zeit nach dem „Klimasprung“ 1987 beschränkt. Ich werde versuchen auch für andere Gebiete der NH Ähnliches zu erstellen.

Bodendruckanomalien im November vor kalten und milden Dezembern in West – und Mitteleuropa: Ich habe die Druckwerte der Novembermonate vor den 10 mildesten Dezembermonaten von jenen der 10 kältesten Dezembermonaten subtrahiert. Zu sehen ist also die Differenz, es kristallisieren sich die Gebiete mit den größten Unterschieden heraus. Diese geben eventuell einen Hinweis, in welche Richtung die Reise geht, die Abbildung führt also im Prinzip zu einem kalten Dezember, das genaue Gegenteil zu einem milden Dezember.

……..vor kaltem / mildem Dezember in West – und Mitteleuropa:

eaweqtrrpe

In diesem Fall haben sich 3 Gebiete herausgeschält: südlich der Aleuten, Nordatlantik, Skandinavien. Im Prinzip und vereinfacht gesagt, heißt dies, zu einem kalten Dezember in West – und Mitteleuropa führt tiefer Druck südlich der Aleuten, hoher Druck auf dem Nordatlantik und tiefer Druck über Skandinavien im November. Das genaue Gegenteil, hoher Druck südlich der Aleuten, tiefer Druck auf dem Nordatlantik und hoher Druck über Skandinavien führt zu einem milden Dezember.

…………vor kaltem / mildem Januar:

py2pxflmfy

Hier stechen 2 Gebiete hervor: Der Raum Ostsibirien / Beringstraße / Alaska sowie Großbritannien. Hoher Druck im ersteren und tiefer im letzteren Bereich führen zu kaltem Januar bzw. tiefer Druck im ersteren und hoher Druck im letzteren zu mildem Januar.

……….vor kaltem / mildem Februar.

xwanz6euzg

Auch hier erkennt man 2 Gebiete: westlich der Britischen Inseln und bei Spitzbergen. Tiefer Druck westlich der Britischen Inseln und hoher Druck bei Spitzbergen im November führen zu kaltem Februar in West – und Mitteleuropa. Hoher Druck westlich der Britischen Inseln und tiefer Druck bei Spitzbergen führen zu mildem Februar.

Gruß

KHB

Verifikation der Oktober 2016 – Prognose

Hallo,

Prognose der Bodendruckanomalien:

yf2sdbbgdw

Tatsächlich eingetreten:

rkfunsqop8

Falsch eingeschätzt wurde der arktische Bereich, Nordmeer, Skandinavien, Nordküste Russlands, bleibt nicht viel übrig, einigermaßen Übereinstimmung Pazifik, Ostsibirien, Westküste Kanadas, Ostkanada.

Prognose Geopotentialanomalien 500hPa:

i_pjqorcvw

Tatsächlich eingetreten:

y4byvpogsl

Die negative AO wurde nicht erkannt, entsprechend wurde das hohe Geopotential über Russland in der Prognose zu südlich angesetzt, das tiefe Geopotential bei Grönland zu nördlich. Besser der pazifische  Raum, tiefes Geopotential Ostsibirien, kanadische Westküste sowie der amerikanische Kontinent, hohes Geopotential USA und östliches Kanada.

Prognose der Temperatur:

vcpjpvluph

Tatsächlich eingetreten:

f7wzkooudy

Da die negative AO nicht erkannt wurde, stimmen natürlich auch die Gebiete positiver und negativer Temperaturanomalien nicht überein, hinzu kommt noch, dass bedingt durch die starke Arktiserwärmung der letzen Jahre die dortigen Temperaturverhältnisse mit dieser Methode (Vergleichsjahre oft auch 80er und 90er Jahre) nicht rekonstruiert werden können.

Prognose der Niederschlagsanomalien:

hiym2ddgeb

Tatsächlich eingetreten:

svltyjzrso

Die Übereinstimmung von Prognose und Realität beim Niederschlag hängt natürlich von der Übereinstimmung beim Bodendruck ab – und diese war mäßig.

Fazit: Es bietet sich an, in den „Wintermonaten“ Oktober – März die AO und NAO stärker in Betracht zu ziehen. Man erkennt im Oktober 2016 ganz klar, wie eine negative AO Bodendruck – und Geopotentialanomalien der gesamten NH strukturiert und wie die NAO diese in ihrem Bereich noch nuanziert. Eine Konzentration auf Bestimmung beider  Indices hätte wohl bessere Ergebnisse gebracht.

Oder umgekehrt, man sucht einen Extremwert von NAO oder AO aus den vorangegangenen Monaten, verkürzt den Korrelationszeitraum, was natürlich auch problematisch ist, aber man erhält vergleichbare Bedingungen (Temperaturwerte, arktische Eisverhältnisse, Schneebedeckung).

Der Juli 2016 hatte den 5. niedrigsten NAO – Wert seit 1950, lineare Regression Juli NAO – Oktober Geopotentialanomalie für den Zeitraum 2006 – 2015 (also 2016 ist unbekannt), sieht dann so aus:

91

 

Da die Juli – NAO negativ war, muss,  wenn Übereinstimmung herrschen soll, die tatsächliche Geopotentialanomalie des Oktober 2016 in der Darstellung (Farben) genau umgekehrt sein und siehe da, das passt sehr gut…………..

 

Nochmals zum Vergleich Oktober 2016:

y4byvpogsl

Übereinstimmung Aleuten, Alaska, Westkanada, Ostkanada, USA, Davisstraße, Südgrönland, Nordmeer, Skandinavien,  Mitteleuropa, Nordafrika, Nordrussland, Sibirien, Pazifik. Ist schon ziemlich geil, wird aber nicht immer so einfach sein.

 

Gruß

KHB

November 2016 und Folgemonate

Hallo,

die Methode wurde in den vorherigen Prognosen erläutert.

Der Oktober 2016 auf der NH, Geopotentialabweichungen 500hPa Ebene:

compday

Der Nachbau (Rekonstruktion) des Oktober 2016 mit Hilfe der Vergleichsjahre (die über lineare Regression der besten Indices ermittelt wurden):

nx2wotgm5x

Nach dieser Ausgangssituation im Oktober ergibt sich für den November 2016 diese Geopotentialanomalie für die NH:

uokkodmpig

………..entspricht dieser Bodendruckanomalie:

axtrlfqlvv

………..entspricht dieser Temperaturanomalie:

ju4hiehthw

………..und dieser Niederschlagsanomalie:

muoucxfhml

Ein Blick auf die Wintermonate, jetziger Stand:

Prognose Bodendruckabweichung Dezember 2016:

optjhe6wa5

Temperaturabweichung:

kfdpg1u1qp

Prognose Bodendruckabweichung Januar 2017:

puyrqoimrx

Temperaturabweichung:

yzx6_ky8oy

Prognose Bodendruckabweichung Februar 2017:

v5dqsgyxxs

Temperaturabweichung:

gbbu8f7gff

Zufall oder nicht,  mein Beitrag „Oktober – Stratosphäre und Arktische Oszillation“ (rückblickend) kommt zu ähnlichen Ergebnissen wie diese Prognose: Deutlich unterdurchschnittliche Temperaturen von November bis Februar in Sibirien, einen kalten Februar in den USA (in genanntem Beitrag war dort auch der Januar zu kalt), durchschnittliche Temperaturen in Mitteleuropa (bezogen auf 1981 – 2010,  November und Dezember eher zu mild, obwohl es für den November zur Zeit nicht so aussieht, aber darauf nimmt die Methode keine Rücksicht).

Der stratosphärische Polarwirbel ist ja in diesem Herbst auch Diskussionsthema, zumal er im letzten Winter extrem gut aufgestellt war, im Winter 2016/17 scheint er etwas zu schwächeln:

Im November:

vnly0uomo9

Im Dezember:

4qzkcni90b

Im Januar:

f_i9mgjcj4

Im Februar:

cflxjrfe9d

Nächstes Update und Winterprognose Anfang Dezember

Gruß

KHB