Hallo,
Ausgangsbasis Bodendruck und SSTs der Monate August 1949 – 2017, 20°S – 90°N 0 – 360°
Methode: Canonical Correlation Analysis
Referenzperiode: 1981 – 2010
Anomalien: Pa bzw. K






Gruß
KHB
Hallo,
Ausgangsbasis Bodendruck und SSTs der Monate August 1949 – 2017, 20°S – 90°N 0 – 360°
Methode: Canonical Correlation Analysis
Referenzperiode: 1981 – 2010
Anomalien: Pa bzw. K






Gruß
KHB
Hallo,
als Ergänzung zu meinem Beitrag „Klimawandel“ möchte ich hier speziell die Unterschiede in Europa aufzeigen, die Unterschiede zwischen den letzten 30 bzw. 31 Jahren und den davor liegenden 30 bzw. 31, also 1987/88 bis 2017/18 mit 1956/57 bis 1986/87 vergleichen.
Ich wähle hier die Darstellung in Form der Geopotentialunterschiede auf der 500hPa – Ebene, nachdem ich im letzten Beitrag Bodendruck und Temperatur herangezogen hatte.
Januar:

Februar:

März:

April:

Mai:

Juni:

Juli:

August:

September:

Oktober:

November:

Dezember:

Jahr:

Wie zu sehen ist, liegt Mitteleuropa in den meisten Monaten im oder nahe am Zentrum der größten Geopotentialzunahme, dies erklärt die Schneearmut und (Höhen-) Wärme der Wintermonate (und des März) und die Hitze von Mai bis August (oft sogar schon im April beginnend, ähnliche Konstellation wie im Juli). In jenem Monat liegt das Gebiet größter Geopotentialzunahme über Westrussland und ein Bereich mit Geopotentialreduzierung liegt westlich der Britischen Inseln, für Kontinentaleuropa bedeutet dies eine südliche Grundströmung feucht – heißer Luft, gewitteranfällig, auch der Oktober bietet ein ähnliches Strömungsmuster.
Eine Ausnahme bildet der September, hier gab es in den 90er Jahren einige kühle oder sehr kühle und tiefdruckbestimmte Monate, die das Geopotential sinken ließen. Aber spätestens seit dem trocken – heißen September 2016 wird auch dieser Monat auf Linie gebracht (werden).
Dieses Gesamtbild ist auch im Jahresdurchschnitt zu erkennen, eine grundsätzliche Zunahme des Geopotentials, Schwerpunkt Frankreich, Süddeutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Balkanländer, Türkei bis zum Iran, einhergehend mit höherem Bodendruck und höherer Temperatur. Keine Änderung gab es nur im Bereich Südgrönland – Island.
Gruß
KHB
Hallo,
in diesem (in Europa) heißen Sommer 2018 ist in vermehrtem Maße wieder von „globaler Erwärmung“ oder „Klimawandel“ die Rede. Und in der Tat sind die Veränderungen nicht zu übersehen, wenn man die letzten 30 (oder 31) Jahre mit den davor liegenden 30 (oder 31) vergleicht, konkret den Zeitraum 1987/88 bis 2017/18 mit 1956/57 bis 1986/87. Ich möchte diese Veränderung lediglich dokumentieren, monatsweise, Jahresdurchschnitt, global, Bodendruck und Temperatur. Eine detaillierte Ursachenforschung steht mir nicht zu, da gibt es kompetentere Personen. Aber vielleicht so viel: Das Zusammenwirken anthropogener Faktoren (mehr CO2 in der Atmosphäre) mit natürlicher Klimavariabilität in einem nichtlinearen dynamischen System führt mit großer Wahrscheinlichkeit zu vorliegendem Ergebnis (wobei die Schwierigkeit wohl darin besteht, die Anteile zu quantifizieren).
Dazu Jörg Negendank, GeoForschungszentrum Potsdam auf einer Klimatagung in Potsdam, 2003:
„……..Ein in diesem Zusammenhang besonders interessantes Phänomen, das für das Auf und Ab der Temperaturen der Arktis und in den mittleren Breiten verantwortlich ist, heißt Arktische Oszillation. Dabei handelt es sich um eine großräumige dekadische Schwingung der Atmosphäre………..“ Meine Frage / Anmerkung: Gilt das auch für die Antarktische Oszillation????????????
Klaus Dethloff, Alfred – Wegener – Institut für Polar – und Meeresforschung, Bremerhaven auf derselben Tagung:
„So wie eine Trommel natürliche Schwingungsmoden hat, ist die Arktische Oszillation eine natürliche Schwingung der Atmosphäre. Wenn man die Atmosphäre anstößt, mit schwankender Sonneneinstrahlung, mit Vulkanaerosolen, die das Sonnenlicht abblocken oder mit zusätzlichen Treibhausgasen und Ozonveränderungen, reagiert sie mit den Schwingungen der Arktischen Oszillation.“ Auch hier meine Frage / Anmerkung: Gilt das auch für die Antarktische Oszillation??????????????
Januar:


Februar:


März:


April:


Mai:


Juni:


Juli:


August:


September:


Oktober:


November:


Dezember:


Jahr:


Der Temperaturanstieg überrascht nicht, vielleicht das Ausmaß einiger Monate und einiger Regionen (insbesondere arktische und antarktische), Unterschied bis zu 9K im 30jährigen Mittel (einzelner Monate) und bis zu 4K im Jahresmittel.
Überrascht hat mich die Veränderung des Bodendrucks (am stärksten in den Wintermonaten von Nord – und Südhemisphäre), insgesamt unterscheiden sich die beiden Zeiträume fundamental, der Ausdruck „Klimawandel“ signalisiert daher in seiner implizierten „Sanftheit“ eher Verharmlosung und „globale Erwärmung“ trifft nur einen Teilaspekt. Ich denke, der Begriff „Klimaumbruch“ trägt der Radikalität und Schnelligkeit dieser Veränderung besser Rechnung und ist mit den (mehr als) 30jährigen Vergleichszeiträumen abgesichert.
Gruß
KHB
Hallo,
nachdem ich im Juli einen ersten Ausblick auf den Winter 2018/19 gewagt habe, möchte ich nun auf gleiche Weise eine zweite „Prognose“ erstellen, eine „Prognose“, die ich vielmehr als „Szenario“ bezeichnen möchte, in dem Sinne, als dieses Muster rechnerisch am besten zu den vergangenen 6 Monaten passt. Da ich – wie gesagt – 6 Vormonate verwende, entfällt im Vergleich zum ersten Ausblick der Januar und der Juli kommt neu hinzu, 5 Monate bleiben also erhalten. Es wird sich zeigen, ob der 2. Blick den ersten bestätigt oder nicht. In den folgenden Monaten bis November kann sich natürlich noch eine Änderung ergeben und dann werden die Karten neu gemischt. Aber nun zum jetzigen Stand vom August 2018 mit den Daten Februar bis Juli:
Auswertungszeitraum 1980 – 2018
Vormonate Februar – Juli
Abweichungen: K bzw. Pa
Referenzperiode: 1981 – 2010
Methode: Canonical Correlation Analysis






Im Wesentlichen entspricht der zweite Blick dem ersten. Die NAO befindet sich seit Dezember 2017 im positiven Zustand, auch im August wird das so sein, lediglich im März war sie negativ, die AO ist seit Februar positiv, ebenfalls im August, auch hier die Ausnahme März. Es ist anzunehmen, dass das Modell (aus diesem Grund) auch den Winter 2018/19 (vorwiegend) im positiven NAO – und AO – Modus sieht – und das vermutlich so lange, bis es Anzeichen für einen Wechsel gibt.
Gruß
KHB
Hallo,
da die Julidaten erst seit gestern (14. August) zur Verfügung standen, erscheint diese Prognose mit Verspätung.
Zeitraum 1980 – 2017
Vormonate Februar – Juli
Referenzperiode 1981 – 2010
Abweichungen: K bzw. hPa bzw. Pa
Methode: Canonical Correlation Analysis






Gruß
KHB
Hallo,
in den heißesten Tagen des Sommers sehnt man sich nach etwas Abkühlung, was liegt da näher als sich mit dem nächsten Winter zu befassen („Der nächste Winter kommt bestimmt.“).
Dies ist jedoch keine Prognose im eigentlichen Sinn (obwohl ich den Begriff verwende), sondern vielmehr eine Aussage darüber, welches Szenario des Winters 2018/19 am besten zum Verlauf der ersten Jahreshälfte 2018 passt. Bis November kann sich noch eine grundlegende Änderung ergeben oder auch nicht, die jetzige Aussage beruht auf den Gegebenheiten Januar bis Juni 2018, nicht als Durchschnitt dieser Monate, sondern als Kombination der Einzelanalysen, Bodendruckanomalien 20°S – 90°N 0 – 360°, Canonical Correlation Analysis, Referenzperiode 1981 – 2010, Auswertungszeitraum 1980 – 2018 (Rechenkapazität setzt die Grenzen), Anomalien Pa bzw. K.






Gruß
KHB
Hallo,
aus der Perspektive einzelner Vormonate ergibt sich ein unterschiedliches Bild für den Prognosemonat, in diesem Fall für den August 2018. Herangezogen werden die Bodendruckanomalien des Bereichs 20°S – 90°N 0 – 360° der 11 Vormonate, Zeitraum 1949 – 2017, Prognose Canonical Correlation Analysis, Referenzperiode 1981 – 2010, Bodendruckabweichungen in hPa.
Wie zu erwarten ist, zeigt sich tendenziell ein größerer Prognosewert, umso näher man dem Zielmonat kommt. Insofern verwundert es nicht, dass die Julianomalien den größten Hinweis auf die Bodendruckabweichungen des August geben (Prognose wird nachgereicht, so bald die Juliwerte vorliegen).
In der Rankingliste der Prognosegüte für die Bodendruckabweichungen des August der Nordhemisphäre nimmt der Juli also den 1. Platz ein (Wiederholungs – und Erhaltungsneigung spielen natürlich hier eine große Rolle). An 2. Stelle folgt der April, an 3. Stelle der Juni, an 4. der Mai, an 5. der März, an 6. der Oktober, an 7. der November, an 8. der Februar, an 9. der September, an 10. der Januar, an 11. und damit letzter Stelle liegt der Dezember.
Die Bodendruckabweichungen des August 2018 werden aus Perspektive der einzelnen Vormonate also unterschiedlich berechnet, die größte Eintreffwahrscheinlichkeit ist demzufolge anhand der Julidaten zu erwarten, die 2.größte anhand der Aprildaten und die geringste Wahrscheinlichkeit kommt den Dezemberdaten zu.
Dies sieht dann so aus:
1. Platz (anhand der Julidaten, wird nachgeliefert)
2. Platz: anhand der Aprildaten:

3. Platz (anhand der Junidaten):

4. Platz (anhand der Maidaten):

5. Platz (anhand der Märzdaten):

6. Platz (anhand der Oktoberdaten):

7. Platz (anhand der Novemberdaten):

8. Platz (aus Februardaten):

9. Platz (aus Septemberdaten):

10. Platz (aus Januardaten):

11. Platz (aus Dezemberdaten):

Nimmt man die Monate September bis Juni als Grundlage für die Prognose, entsteht dieses Bild (aus Gründen der Rechenkapazität ist nur der Zeitraum 1994 bis 2017 möglich):

Berücksichtigt man nur die ersten 4 der Rankingliste (siehe oben), sieht es so aus (Zeitraum 1964 bis 2017):

Der Zeitraum wird dann noch auf den Juli erweitert, wenn die Werte vorliegen.
Die Auswertung erfolgt dann im September.
Gruß
KHB
Hallo,
hier die Prognose der Bodendruckanomalie (Pa) des Juni 2018:
Referenzperiode jeweils 1981 – 2010

Real:

Die Prognose der Temperaturanomalie (K):

Real:

Die Bodendruckanomalien wurden im Wesentlichen richtig prognostiziert: Tiefer Druck Alaska, Kanada, USA, Grönland, Davisstraße, Nordskandinavien, Sibirien, Mittelmeer, Nordafrika. Hoher Druck südlich der Aleuten, Hudsonbay, Atlantik über GB zur Ostsee (nicht exakt, aber angedeutet), Seegebiet nördlich von Ostsibirien.
Auch die Temperaturanomalien stimmen weitgehend überein: Negative Abweichungen im nördlichen Alaska, Nordostkanada (Schwerpunkt östlich der Hudsonbay), Grönland, Atlantik östlich von Neufundland, NW – Afrika, Ural – Westsibirien (Prognose etwas zu östlich). Positive Abweichungen große Teile Kanadas, der USA, beinahe ganz Europas mit Ausnahme der Iberischen Halbinsel. Die Stärke der positiven Anomalie über dem nördlichen Sibirien wurde jedoch nicht hinreichend erkannt.
Gruß
KHB
Hallo,
auf Grund der Bodendruck – Geopotential – und Temperaturanomalien im Gebiet 20°S – 90°N und 0 – 360° des Juni 2018 ergeben sich für die Folgemonate diese Anomalien:
Auswertung und Prognose: Canonical Correlation Analysis, Zeitraum 1949 – 2017
Referenzperiode: 1981 – 2010
Bodendruckanomalien: hPa (Juli, August) bzw. Pa (September)
Temperaturanomalien: K






Gruß
KHB
Hallo,
von den Ansätzen für die Prognose des Bodendrucks, die ich ausgewählt hatte, ist der folgende am besten. Die SSTs des April (20°S – 90°N 0 – 360°), gerechnet mit GCM des CPT:
Bodendruckanomalien: Pa
Temperaturanomalien: K
Referenzperiode: jeweils 1981 – 2010

Real:

Hier liegen die Bodentemperaturen des April zu Grunde, gerechnet mit Canonical Correlation Analysis:

Real:

Der Bodendruck wurde für den arktischen Bereich zu hoch prognostiziert, ansonsten eher stimmig, Alaska, Südgrönland, Island, Zentralasien tief, Westkanada, mittlerer Nordatlantik, Nordmeer, Skandinavien, Nordwestrussland, mittlerer Pazifik hoch. Die Brücke hohen Drucks vom südwestlichen Nordatlantik nach GB und Skandinavien ist angedeutet.
Die negativen Temperaturanomalien reichten über Nordamerika nicht soweit westwärts wie prognostiziert, während das Zentrum negativer Anomalien über Sibirien westlicher lag. Die positiven Anomalien über dem größten Teil Europas, Ostasiens und dem Pazifik wurden richtig vorhergesagt.
Gruß
KHB