Nordhemisphärische Auswirkungen der SSTs im Pacific Warm Pool

Hallo,

als Ergänzung zu meinem Beitrag über die Beziehungen der SSTs des Indischen Ozeans zum mitteleuropäischen Sommer, möchte ich jetzt die Thematik noch ausweiten und alle Monate einzeln einbeziehen.

Der Einfachheit halber wähle ich hierbei den Pacific Warm Pool  (15°N – 15°S 60 – 170°E), wobei der von mir in den letzten Beiträgen herangezogene Bereich des Indischen Ozeans einen Teil des Pacific Warm Pools darstellt. Die Beziehung wird in Form einer linearen Regression ausgedrückt. Der Zeitraum umfasst die Jahre 1948 bis 2008 (übernommen von NOAA/ESRL Physical Sciences Division). In den letzten 10 Jahren dürfte sich in den Beziehungen insgesamt sicherlich wenig verändert haben, was Beobachtungen bestätigen.

Ich habe dabei jeweils den zeitlichen Abstand ausgewählt, der die engste Beziehung zwischen SSTs des Pacific Warm Pools und dem nordhemisphärischen Bodendruck bzw. Geopotential ausdrückt. Der Abstand variiert zwischen 1 Monat und 6 Monaten, Durchschnitt 4,4 Monate, d. h. im Durchschnitt zeigt der Pacific Warm Pool 4,4 Monate später seine jeweiligen größten nordhemisphärischen Auswirkungen. Wie auf den Karten zu sehen ist, sind diese Auswirkungen keineswegs uniform, interagieren sie doch auf zeitlicher und räumlicher Ebene mit einer Vielzahl anderer Einflussfaktoren.

Januar:

Zeitlicher Abstand 5 Monate

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

Februar:

Zeitlicher Abstand 6 Monate

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

März

Zeitlicher Abstand 2 Monate

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

April:

Zeitlicher Abstand 6 Monate

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

Mai:

Zeitlicher Abstand 2 Monate

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

Juni:

Zeitlicher Abstand 6 Monate

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

Juli:

Zeitlicher Abstand 6 Monate

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

August:

Zeitlicher Abstand 1 Monat

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

September:

Zeitlicher Abstand 6 Monate

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

Oktober:

Zeitlicher Abstand 6 Monate

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

November:

Zeitlicher Abstand 3 Monate

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

Dezember:

Zeitlicher Abstand 4 Monate

Bodendruck:

91

 

Geopot500:

91

 

Gruß

KHB

 

 

SSTs und mitteleuropäischer Sommer

Hallo,

in meinem Beitrag „Hitzegarantie für den mitteleuropäischen Sommer“ hatte ich 2 unterschiedliche Sommertypen gegenübergestellt, die kühlen Sommer 1961 – 80 und die warmen Sommer 1997 – 2016.

Es stellt sich nun die Frage nach den Ursachen dieser Unterschiede (abgesehen von allgemeiner globaler Erwärmung, zum großen Teil anthropogen geschuldet). Kandidaten sind in erster Linie die SSTs:

9s5iXwYgut

Zunächst kann festgestellt werden, dass der gesamte Nordatlantik im Zeitraum 1997 bis 2016 wärmer ist als im Zeitraum 1961 – 80, allerdings in unterschiedlicher Weise, die geringste Erwärmung gab es im Bereich 40 bis 45°N 22.5 bis 32.5°W. Aus diesen SSTs kann zunächst geschlossen werden, dass ein kalter Atlantik nicht zwangsläufig zu warmen mitteleuropäischen Sommern führt und ein warmer nicht unbedingt zu kalten.

Als nächstes stelle ich nun den 10 wärmsten mitteleuropäischen Sommern seit 1948 die 10 kältesten gegenüber, um hier eventuell Anhaltspunkte zu finden.

uUbLJRoyRl

Und in der Tat finden sich hier mehrere Kandidaten: Zunächst fällt der kalte Fleck im Nordatlantik bei Grönland – Island auf, also tiefe SSTs bei warmen ME Sommern. Des Weiteren fällt auf: Hohe SSTs vor der amerikanischen Ostküste, im Nino 1+2 Bereich und im Indischen Ozean.

Korreliere ich nun diese 4 Bereiche mit den Sommertemperaturen Mitteleuropas im Gesamtzeitraum 1948 bis 2016, so erhalte ich für

die SSTs bei Grönland einen Koeffizienten von  -0.007

die amerikanische Ostküste: 0.300

Nino 1+2: 0.140

den Indischen Ozean: 0.520

Auf Grund dieser Zahlen ist der Indische Ozean Kandidat Nr. 1 für die Sommertemperatur in ME. So verwende ich als nächstes die 10 Sommer mit den höchsten SSTs im Indischen Ozean sowie die 10 Sommer mit den niedrigsten und subtrahiere:

XswnoMvFPx

Dieses Bild ist bekannt und es bedeutet, im Indischen Ozean spielt die Musik, der Atlantik tanzt nach dieser Melodie und die Sommertemperaturen in ME haben sich danach zu richten.

vgl.: Yang / Lin / Lin / Huang: Basin mode of Indian Ocean sea surface temperature and Northern Hemisphere circumglobal teleconnection. Geophysical Research Letters. V. 36. 2009.

http://aos.wisc.edu/~zliu/publications/09_GRL_YangJL_IOB_CGT.pdf

 

……….wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird, beim Bodendruck……

X1mox6Hmia

 

………….beim Geopot500:

jJQTrRnax2

………….oder dargestellt als lineare Regression bei Führung des Pacific Warm Pools (der in den Indischen Ozean hineinreicht) von 3 Monaten:

91

 

………….beim Geopot200:

rQocHzcABo

…………..bei der Bodentemperatur:

2dBpAx2_E5

……………..bei der 850hPa Temperatur:

 

yLQTDEAI66

So lässt sich mit Hilfe der SSTs der amerikanischen Ostküste (45 – 50°N 60 – 65°W), des Bereichs Nino 1+2 (hier: 10°S – 0 80 – 90°W), des Indischen Ozeans (5 – 15°S 70 – 80°E) sowie des Atlantik (40 – 45°N 22.5 – 32.5°W) die mitteleuropäische Sommertemperatur recht gut abbilden:

Temperatur ME Sommer Indischer Ozean

 

1 steht für  das Jahr 1948 (jeweils Juni – August)…………………………69 folglich für das Jahr 2016

MAE: 0.3660

RMSE: 0.4823

R: 0.8374

R²: 0.7013

Gruß

KHB

 

 

 

Hitzegarantie für den mitteleuropäischen Sommer

Hallo,

seit 1997 lagen alle (20) Sommer in Deutschland über dem Klimamittel 1961 – 90. Dies ist sicherlich der allgemeinen – zum großen Teil anthropogen verursachten – Erwärmung geschuldet, zu einem gewissen Teil aber auch einer grundlegenden Zirkulationsänderung  im europäisch – atlantischen Raum, die natürlich ihrerseits ebenfalls anthropogene Ursachen haben kann.

Ich möchte im Folgenden 2 Zeitabschnitte gegenüberstellen, die Zeit „kühler Sommer“ in Mitteleuropa, 1961 – 80, die aber nur im Vergleich zu heute kühl erscheint, bezogen auf die 200 davor liegenden Jahren bildet dieser Zeitraum temperaturmäßig das Mittelfeld, Temperaturdurchschnitt in Deutschland 16,2°C.

Und dann den Zeitraum „warmer Sommer“, 1997 – 2016, Temperaturdurchschnitt in Deutschland 17,4°C, ergibt eine Erwärmung um 1,2 K.

Um lokale Effekte auszuschließen, verwende ich hier die 850hPa – Temperatur, jedoch ist die Erwärmung um 1,2 K in Deutschland auch hier gut zu erkennen:

M3VOMA3sJK

Wie zu sehen ist, ist es nicht nur einfach so irgendwie wärmer geworden, über dem nahen Ostatlantik (20 – 30°N 60 – 20°W) um bis zu 3 K, über dem westlichen Mittelmeer um nahezu 2,5 K, ebenso über Südosteuropa und dem Schwarzen Meer.

Es scheint auch so, als seien diese Gebiete maximaler Erwärmung in SW – NO – Richtung angeordnet. Diese Anordnung gilt auch für die weniger stark erwärmten Gebiete über dem Atlantik von 40 – 50°N ausgehend und im Bereich 70 – 90° endend und auch über Nordafrika mit wenig oder gar keiner Erwärmung, 10 – 30°N, nordostwärts ausgreifend, dicht daneben ein weiteres Gebiet maximaler Erwärmung, 10 – 20°N 20 – 40°E, welches nach Norden Anschluss an das Mittelmeer – und Schwarzmeergebiet findet.

Betrachtet man die Veränderungen im Luftdruckbild, versteht man auch die Temperaturveränderungen besser:

d6azpXiL1a

Druckanstieg über Grönland einerseits und über Afrika, dem südlichen Mitteleuropa, Südosteuropa, Osteuropa, dem Nahen Osten andererseits und Druckabnahme westlich der Britischen Inseln – mit Schleppe nach Nordamerika –  begünstigen über Südwest – West – Mittel – und Südosteuropa Süd – bis Südwestwinde bzw. – strömung.

Auf diese Weise wird die um 2 bis 3 K wärmere Luft – im Vergleich zu 1961 – 90 – auf direktem Wege vom Ostatlantik und dem westlichen Mittelmeer nach Mitteleuropa geführt. Gleichzeitig werden Kaltlufteinbrüche aus Nordwest (wegen des tiefen Drucks bei GB) unterbunden bzw. beschränken sich auf nur wenige Tage, bestimmen aber auf keinen Fall das Gepräge eines Sommers (nicht eines einzigen seit 1997).

Vielmehr stellt sich nach vorübergehender leichter Abkühlung (Meeresluft aus SW oder W) immer wieder die Grundstruktur ein, also tiefer Druck GB mit Austrogung über dem Ostatlantik und östlich davon Aufstylen hohen Drucks aus dem Mittelmeer. Grob gesagt, es wechseln also heiße Hochdruckphasen (viel Sonnenschein) mit feucht – warmen SW – Gewitterlagen, bei geringer nächtlicher Abkühlung (in feuchter Luft). Im Endeffekt führt beides zu hohen Durchschnittstemperaturen.

Gestützt wird diese Konstellation auf der 500hPa – Ebene:

iByGpJbGiY

Dies bedeutet große Stabilität bzw. immerwährende Wiederkehr dieses Musters, zumal es auch auf der 200hPa – Ebene deutlich zu erkennen ist:

u5haLDxBwT

So sind Hitzesommer in Mitteleuropa für die nächsten 5, 10, 20 oder 200 ? Jahre garantiert und (vor)programmiert. Allerdings ist dieses höchstens eine Langfristprognose der besonderen Art.

Gruß

KHB

Verifikation der Juni 2017 – Prognose

Hallo,

in meinem Beitrag vom 11. Mai 2017 „Temperaturen West – und Mitteleuropas als Folge rhythmischer Druckschwankungen über dem Nordpazifik und Nordatlantik (im Juni)“ prognostizierte ich für Juni 2017 für genannten Bereich (definiert als 47.5 – 55°N 10°W – 17.5°E): Zugehörigkeit zum warmen Drittel (des Zeitraums 1987 – 2016). Die Durchschnittstemperatur des warmen Drittels beträgt 15,551°C, diesen Wert habe ich dann als Prognose verwendet. Tatsächlich eingetreten ist 16,195°C, die Abweichung beträgt also 0,644 K (kältester Juni seit 1987 war der Juni des Jahres 1991 mit 12,772°C und den wärmsten Juni gab es im Jahre 2003 mit 16,808°C). Der Juni 2017 war damit zweitwärmster Juni seit 1987.

Dies war meine Prognose für die NH (Geopotanomalie 500hPa):

ocrCd2STEN

Tatsächlich eingetreten ist dies:

AFvWY740uB

Insgesamt kann man sagen, die Prognose ist eine „abgemilderte“ Form der Realität, die Realität ist markanter.

Das tiefe Geopotential im Raum Island wurde erkannt (auch die Schleppe Richtung Nordamerika), ebenso das hohe Geopotential über dem südlichen Europa. Das tiefe Geopotential über Nordwestrussland erscheint in der Prognose lediglich als neutrale Zone. Das prognostizierte hohe Geopotential über Sibirien wurde entlang der Nordküste durchbrochen. Über der Davisstraße und Grönland ist das vorhergesagte hohe Geopotential in der Realität nur rudimentär über der Hudsonbay und Spitzbergen zu finden. Die Zone neutraler Verhältnisse oder leicht negativer Geopotentialanomalien über Nordamerika ist in etwa korrekt erkannt.

Hier noch die graphische Gegenüberstellung von Prognose Juni 2017 und Realität (72 Zonen der NH):

Juni 2017 Geopot Prognose Realität

 

MAE: 13,29

RMSE: 18,68

R²: 0.9905

Gruß

KHB

Juli 2017 und Folgemonate

Hallo,

Methode habe ich erklärt, Ähnlichkeit der Monate Januar bis Juni im Allgemeinen und Juni im Besonderen.

Der wirkliche Juni 2017, Geopot500:

AFvWY740uB

Die Rekonstruktion des Juni 2017 mit Hilfe der Vergleichsjahre:Sk09TrQVBs

Bei  Rekonstruktion des Zeitraums Januar bis Juni 2017 mit Hilfe der Vergleichsjahre (aus 1951 – 2016)  beträgt die Abweichung zur Wirklichkeit Januar bis Juni 2017 (ca. 3500 Einzeldaten):

MAE: 23,47

RMSE: 31,88

R²: 0.9875

Dies sieht dann so aus (wie beschrieben, wurde die NH in 72 Zonen eingeteilt, 1 Zone umfasst jeweils 15 Breitengrade und 30 Längengrade, man sieht hier also den tatsächlichen Verlauf der 6 Monate Januar bis Juni 2017 sowie den mit Hilfe der Vergleichsjahre rekonstruierten Verlauf):

Juni 2017 Rekonstruktion

Bei  Rekonstruktion des Juni 2017 beträgt die Abweichung zur Wirklichkeit des Juni 2017 (ca. 600 Einzeldaten), Erklärung wie oben, nur ausschließlich auf den Juni 2017 bezogen wie folgt:

MAE: 11,01

RMSE: 14,55

R²: 0.9942

Juni 2017 Rekonstruktion nur Juni

Prognose für Juli 2017:

gNkOLUS245

………für den August 2017:

I0OCopqzae

…………den September 2017:

4fFJS_uDFf

Gruß

KHB

Mai – NAO, – AO und Folgemonate

Hallo,

es gibt eine Reihe von Studien über den Zusammenhang zwischen SSTs und der NAO, insbesondere der SSTs des Mai und der NAO des Folgewinters, wobei die Ergebnisse – nach meiner Meinung – sehr bescheiden ausfielen. Möglicherweise deshalb, weil die Zusammenhänge zu statisch gesehen wurden, während sich bei genauerer Betrachtung die Beziehungsfelder verändern (habe ich in einem früheren Beitrag aufgezeigt).

Nachdem nun der vergangene Monat den niedrigsten Mai – NAO – Wert seit 1950 gebracht hat, nämlich -1.91 (2. Platz 1968 mit -1.76, 3. Platz 2008 mit -1.73, 4. Platz 1980 mit -1.50, 5. Platz gemeinsam 1995 und 2010 mit jeweils -1.49 und 7. Platz 2005 mit -1.25), stellt sich die Frage nach den Beziehungen zwischen SSTs und NAO (die sich wechselseitig beeinflussen) in verstärktem Maße.

Zunächst die Korrelation NAO und SSTs im Mai der letzten Dekade:

91

 

Die SST – Anomalien im Mai 2017:

Rsha5ZhqY0

Eine negative NAO im Mai (in diesem Zeitraum) geht einher mit hohen SSTs entlang der afrikanischen Westküste (Schwerpunkt 5°N 25 – 30°W) und dann im Bereich 10 – 20°N westwärts bis zur mittelamerikanischen Küste (bei positver NAO umgekehrt), Korrelationskoeffizient -0.90, auch auf dem Pazifik ist ein typisches Muster zu erkennen.

Da einerseits die NAO mit den SSTs korreliert, andererseits die Beziehungen nicht statischer Natur sind, ist es nun besser, von der NAO auszugehen und nicht von den SSTs (dekadische Änderungen). Also korreliere ich die NAO des Mai (als Konstante) mit den Geopots der Folgemonate, allerdings nicht als Prognose für diesen Zeitraum, sondern als Sichtbarmachung von Zusammenhängen.

Da es sich bei der NAO um ein eher regionales Phänomen handelt und ich die nordhemisphärische Zirkulation als Ganzes betrachte, nehme ich in einem 2. Schritt die AO als Absicherung hinzu. Diese sollte auch negativ sein, die AO des Mai 2017 beträgt -0.730, sie liegt damit auf Rang 14 seit 1950. Im 3. Schritt ergänze ich die Korrelationsbilder durch die Jahre, die im Mai eine stark negative NAO von <-1,20 aufwiesen und gleichzeitig eine negative AO besaßen.

Korrelation Mai – NAO und Geopotanomalie Juni (Zeitraum jeweils 1968 – 2016 bzw. 2017):

91

 

Korrelation Mai – AO und Geopot Juni:

91

 

Junimonate nach Mai mit stark negativer NAO bei gleichzeitiger negativer AO:

JmkZ44R9uI

 

 

Man beachte: Eine Übereinstimmung von Korrelationsbildern (NAO bzw. AO) und Realität ist dann gegeben, wenn die Umkehrung beachtet wird, farbliche Darstellung (da bei negativer Mai – NAO und – AO eine tatsächliche Geopotanomalie im entsprechenden Bereich positiv sein sollte bzw. negativ, wenn die Korrelation positiv ist.

 

……………Juli:

Korrelation NAO:

91

 

 

Korrelation AO:

91

 

Julimonate nach stark negativer Mai – NAO und negativer AO:

JqywumL2f3

 

……………..August:

Korrelation NAO:

91

 

Korrelation AO:

91

 

Augustmonate nach stark negativer Mai – NAO und negativer AO:

l1fIVfFE_s

 

…………….September:

Korrelation NAO:

91

 

 

Korrelation AO:

91

 

Septembermonate nach stark negativer Mai – NAO und negativer AO:

vHvU2i3Mwc

 

……………….Oktober:

Korrelation NAO:

91

 

Korrelation AO:

91

Oktobermonate nach stark negativer Mai – NAO und negativer AO:

d2igkTOqCn

 

……………November:

Korrelation NAO:

91

 

Korrelation AO:

91

 

Novembermonate nach stark negativer Mai – NAO und negativer AO:

kaT92fPvjx

 

…………………..Dezember:

Korrelation NAO:

91

 

Korrelation AO:

91

 

Dezembermonate nach stark negativer Mai – NAO und negativer AO:

5NTjglxfH5

 

………………………Januar:

Korrelation NAO:

91

 

Korrelation AO:

91

 

Januarmonate nach stark negativer Mai – NAO und negativer AO:

kkDdnE07EH

 

…………………………Februar:

Korrelation NAO:

91

 

Korrelation AO:

91

 

Februarmonate nach stark negativer Mai – NAO und negativer AO:

mSoyRVWJEq

Gruß

KHB

Verifikation der Mai 2017 – Prognose

Hallo,

dies war die Prognose für Mai 2017:

vWyjekl9uO

Tatsächlich eingetreten ist dies:

_EO59ZM5UO

Tiefes Geopotential bei den Aleuten, über dem Nordatlantik sowie über Nordrussland wurde richtig erkannt, wenn auch in der Realität etwas weiter westlich gelegen als prognostiziert. Das vorhergesagte tiefe Geopotential im Bereich Westpazifik / Japan trat lediglich andeutungsweise auf, dies gilt auch für den nordafrikanischen Bereich.

Hohes Geopotential herrschte erwartungsgemäß über großen Teilen des amerikanischen Kontinents sowie über Grönland und Skandinavien und auch über dem Nahen und Mittleren Osten Die Zone hohen Geopotentials über West – und Mitteleuropa fehlt, weil – wie oben gesagt – das tiefe Geopotential auf dem Atlantik etwas weiter östlich prognostiziert war.

Fazit: Zirkulation im Großen und Ganzen richtig erkannt, aber nicht im Detail.

Gruß

KHB

 

Juni 2017 und Folgemonate

Hallo,

Methode habe ich erklärt, Ähnlichkeit der nordhemisphärischen Zirkulation Januar bis Mai im Allgemeinen und Vormonat Mai im Besonderen: Die größte Ähnlichkeit mit 2017 hatten die Jahre 1973, 1990, 1994 und 2008 (die anderen Jahre wurden als Ergänzungen / Korrekturen benutzt.

Der tatsächliche Mai 2017, Anomalie Geo500:

_EO59ZM5UO

Rekonstruktion des Mai 2017 mit Hilfe der Vergleichsjahre:

4NSHWYH9lr

Juni – Prognose:

ocrCd2STEN

Juli – Prognose:

EPxkOJS8wB

August – Prognose:

fpgnjrKVKG

Gruß

KHB

…………..im August

Hallo,

die Methode habe ich erläutert, 31 Vorjahre (372 Monate), 41 Vergleiche (Richtwert 40).

Die 10 kältesten Augustmonate (47.5 – 55°N 10°W – 17.5°E) im Zeitraum 1987 – 2016:

Jahr, Index, Temperatur (°C):

1987     102     15,664

1988     178     16,167

1993       83     15,460

1996     103     16,343

1998       69     16,340

2005     106     16,036

2006     170     15,734

2007     110     16,299

2010     130     16,234

2014     135     15,760

 

Die 10 wärmsten:

1990     -175     17,740

1995     -229     18,195

1997     -224     18,817

2001     -212     17,407

2002     -199     17,426

2003     -271     19,020

2004     -170     17,522

2009     -181     17,474

2013     -162     17,415

2015     -279     17,727

 

Die 10 mittleren:

1989     -69     16,621

1991    +10     17,392

1992       -9     17,284

1994     -92     16,770

1999    -154     16,786

2000    -159     16,996

2008      -58     16,524

2011      -44     16,414

2012      -59     17,401

2016      -93     17,120

 

Der Temperaturdurchschnitt Augustmonate 1987 – 2016 beträgt 16,936°C, der durchschnittliche Index -54,8.

Man kann ableiten

Index >40 bedeutet zu kalter August

Index <40>-160 bedeutet nahe am Durchschnitt

Index <-160 bedeutet zu warmer August

Für den August 2017 ergibt sich ein Index von -136. Damit gehört er zur mittleren Gruppe. Der Temperaturdurchschnitt der mittleren Gruppe beträgt 16,931°C. Dieser Wert ist dann auch die Prognose.

Bodendruckanomalie der Augustmonate der mittleren Gruppe:

AiTojarhGt

Geopotentialanomalie 500hPa:

LUBqKMVBhy

Gruß

KHB

……..im Juli

Hallo,

Methode habe ich erläutert. In diesem Fall Analyse von 29 Vorjahren (348 Monate), 41 Vergleiche (40 als Richtwert).

Ergebnisse:

Die 10 kältesten Julimonate (1987 – 2016), Jahr, Index, Durchschnittstemperatur (°C):

1987     148     16,171

1988     209     15,730

1993     204     15,158

1996     171     15,316

1998     201     15,598

2000     204     14,887

2004     204     15,942

2007     234     15,951

2011     162     15,509

2012     227     16,070

……..die 10 wärmsten:

1989     -121     17,394

1991     -114     17,359

1994     -198     18,524

1995     -104     18,229

1999     -192     17,535

2003     -133     17,521

2006      -61     19,727

2010     -212     18,144

2013     -167     18,058

2014     -141     17,876

…………die 10 mittleren:

1990     -18     16,431

1992       -4      17,091

1997     +18     16,292

2001     +87     17,017

2002     +30     16,356

2005     -12      16,961

2008     -20      16,574

2009     -30      16,786

2015     +44      17,163

2016      -21      17,049

Der Temperaturdurchschnitt der Julimonate 1987 – 2016 beträgt 16,814°C, der durchschnittliche Index 22,8.

Index >120 bedeutet zu kalter Juli

Index <120>-50 bedeutet nahe am Durchschnitt

Index<-50 bedeutet zu warmer Juli

Der Juli 2017 erreicht einen Index von +73, gehört also in die mittlere Gruppe. Diese Gruppe hat einen Temperaturdurchschnitt von 16,772°C, also um 0,042 K unter dem 30jährigen Mittel. Dies ist dann auch meine Prognose.

Bodendruckanomalien dieser Gruppe:

Lr8WFsSTMa

Geopotentialanomalien 500hPa:

vVrjSFw6cn

 

Gruß

KHB